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Predigtreihe "In Liebe zur Liturgie", Teil 1: Grundsätzliches und Votum

Predigt von Ulrich Hauck zu Psalm 27, 1-4

Die Predigtreihe "7 Predigten in Liebe zur Liturgie - gegen die Banalisierung des Gottesdienstes" soll uns die Liturgie des Gottesdienst näher bringen und lieb machen. Denn mit der Liturgie haben wir einen wunderbaren Schatz von Gott geschenkt bekommen.

Heute beginnen wir mit Grundsätzlichem und dem Anfang des Gottesdienstes, es folgen später Anrufung und Lobpreis, Sündenbekenntnis und Gnadenzusage, Bekenntnis und Verkündigung, Heiliges Abendmahl und Segen.

Die Predigtreihe soll anschließend in einem kleinen Predigtband erscheinen.

 


Kritik von CDL

SPD im Ostallgäu zeichnet zwei Abtreibungsärzte aus

Füssen (idea) – Die Abtreibungsärzte Kristina Hänel (Gießen) und Friedrich Stapf (München) erhalten eine Auszeichnung der SPD. Ihr Unterbezirk Ostallgäu und die dortige Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) verleihen den beiden Medizinern anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März in Füssen die „Rote ASF-Rose“. Mit der Skulptur werden Personen oder Gruppen geehrt, die sich in besonderer Weise um die Gleichstellung verdient gemacht haben. Zur Begründung heißt es, Hänel und Stapf hätten dazu beigetragen, „dass Frauen in Deutschland, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, nach einer persönlichen Beratung diesen Eingriff in der Obhut qualifizierter ÄrztInnen durchführen lassen können, nicht nur stationär, sondern auch ambulant“. Hänel wurde wegen unerlaubter Werbung für Abtreibungen in zwei Instanzen zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro Strafe verurteilt. Gegen die Verurteilung durch das Landgericht Gießen hat sie Revision eingelegt. Der Fall kommt jetzt vor das Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Stapf betreibt in München eine Abtreibungspraxis. Dort nimmt er nach Angaben von christlichen Lebensrechtlern pro Werktag bis zu 20 Kindstötungen im Mutterleib vor.

 

CDL: Abtreibung ist die schlimmste Form von Diskriminierung

Scharfe Kritik an der Ehrung üben die „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) in Bayern. Die Preisverleihung sei kein Festakt, „sondern die Beerdigung von Menschlichkeit, Gleichberechtigung und Gleichstellung“, erklärte die CDL-Landesvorsitzende Christiane Lambrecht (Murnau). Abtreibung sei „die schlimmste Form von Diskriminierung“, nämlich die Tötung eines unschuldigen Menschen. Abtreibungsärzte zu feiern und mit einem Preis auszuzeichnen sei eine „erschreckende Botschaft“. Abtreibungslobbyisten wollten „unter dem Deckmantel der Selbstbestimmung der Frau und altruistischer Hilfe kaltblütig“ das gesetzlich verankerte Lebensrecht ungeborener Kinder aushöhlen. Dagegen setze die CDL ein klares „Stopp!“. Lambrecht: „Wir brauchen dringend einen gesellschaftlichen Wandel, der ungeplante Kinder nicht als Katastrophe für Mütter und Väter betrachtet, sondern als Zukunft und Lebensbereicherung.“


Ein Votum von Pfr. Dr. Tobias Eißler: Nein zum Segnungsgottesdienst für gleichgeschlechtliche Paare

Das Amtsgelübde jedes Pfarrers und jedes Kirchengemeinderats verpflichtet dazu, Sorge dafür zu tragen, „dass die Kirche in Verkündigung, Lehre und Leben auf den Grund des Evangeliums gebaut wird“, und darauf achtzuhaben, „dass falscher Lehre, der Unordnung und dem Ärgernis in der Kirche gewehrt wird“. Es gibt Anlass, die Verpflichtung dieses Gelübdes ernst zu nehmen.

 

Herr Landesbischof D. July hat in die Synode im November 2018 ein Gesetz zur Einführung eines Gottesdienstes eingebracht, in dem gleichgeschlechtliche Paare gesegnet werden sollen. Dieses Gesetzesvorhaben widerspricht Schrift und Bekenntnis und ist dazu geeignet, die Einheit der württembergischen Landeskirche zu zerbrechen. ...

 

Es könnte sein, dass es heute um nicht weniger geht als um den Anfang vom Ende der einen evangelischen Landeskirche.


4441

Pfarrer Ulrich Kronenberg (Speyer) hat sich in einem Artikel im Pfälzischen Pfarrerblatt mit den hohen Austrittzahlen aus unserer Kirche beschäftigt. "Nun haben wir es schwarz auf weiß im Amtsblatt unserer Landeskirche stehen: 4441 Glieder unserer Kirche sind im Laufe des Jahres 2017 ausgetreten. ... Meiner Einschätzung nach haben wir die Schärfe der christlichen Botschaft, die Kraft des eifernden Gottes, theologisch weithin derart weichgespült, dass viele Menschen von dieser Landeskirche nur eines erwarten bzw. erhoffen: dass ihr irgendwann der finanzielle Sprit ausgeht und man von derartigen religiös garnierten Trivialitäten verschont wird."

Diesen ganzen herausfordernden Artikel ist hier zu lesen:


Ein hochinteressantes und brisantes Buch

In seiner Rezension stellt Pfarrer Bernd Würfel das hoch interessante und brisante Buch von Klaus Meyer zu Uptrup vor:

Ehe und Sexualität neu sehen lernen: Familienpolitik – Rentenpolitik – Bildungspolitik, Auswege aus dem beschädigten Generationenvertrag“.

 

Der Verlust des Denkens in Generationenzusammenhängen und die krasse Benachteiligung von Familien haben negativen Einfluss auf die demografische Entwicklung, bringen erhebliche Wettbewerbsnachteile, haben Folgen für die Gesetzgebung und prägen das sexuelle Verständnis und Verhalten. Diese Entwicklung wird heute gezielt von Teilen der Genderbewegung im Hinblick auf sexuelle Vielfalt bis hinein in Unterrichts- und Lehrpläne gefördert. Es geht auch um die Gültigkeit des Grundgesetzes (Art 6, GG), ebenso um die kirchliche Eheschließung, ob dabei der Segen Gottes gebunden bleibt in der Bereitschaft, Kinder als Geschenk Gottes anzunehmen.

 

Die Thesen des Verfassers werden Widerspruch erzeugen. Es geht ihm um eine anthropologische Wahrheit, die biblisch bezeugt und von der Vernunft einsehbar und nicht zu widerlegen ist. Für seine Offenheit, seinen Mut ist ihm zu danken, seinem Buch daher eine weite Verbreitung zu wünschen.

 


Lebst Du wirklich? - Gemeindehilfsbund TV

Sieben evangelistische Vorträge von Pastor Olaf Latzel

In jeweils 20 Minuten sieben wichtige Fragen klären ...


Ist Gott in Christentum und Islam derselbe?

Durch die steigende Zahl der Muslime in unserem Land stellt sich seit einiger Zeit wieder verstärkt die Frage, in welcher Beziehung die Kirche Jesu Christi zum Islam steht. Um darauf eine tragfähige Antwort zu bekommen, ist es zu allererst wichtig, die Heilige Schrift und die Bekenntnisse zu kennen und zu beachten. Wenn man sich stattdessen mehr an die Ringparabel von Gotthold Ephraim Lessing hält, kommt man schnell zu der Meinung, dass es die eine Wahrheit in Jesus Christus gar nicht gibt, sondern alle Religionen von Gott kommen und zu ihm führen. Dialog und miteinander reden sind wichtig, aber nicht unter der falschen Voraussetzung, als glaubten alle an den gleichen Gott. Die These der drei abrahamitischen Religionen kann einer biblischen Überprüfung nicht standhalten.

 

Eine falsche theologische Grundlegung hatte auch dazu geführt, dass die beiden höchsten deutschen Repräsentanten der katholischen und evangelischen Kirche, Kardinal Reinhard Marx und der Ratsvorsitzende Heinrich Beford-Strohm, beim Besuch des muslimischen Felsendoms in Jerusalem ihre Kreuze abgelegt hatten. Was kirchlicherseits als eine Geste des Respektes und der Toleranz versucht wurde zu erklären, hat SPIEGEL ONLINE  in seiner Überschrift schlichtweg als „Unterwerfung“ bezeichnet. Dass die beiden großen Volkskirchen keinen theologischen Kompass mehr haben, liegt in hohem Maße an ihrer Theologie der Aufklärung, die sie betreiben, ohne sich selbst durch die Schrift aufklären zu lassen. Anders als in der Reformation ist nicht mehr Gott und sein Wort das entscheidende Kriterium, sondern der Mensch und was seinem Denken entspricht. In 1. Korinther 1, 18 steht aber geschrieben: „Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es Gottes Kraft.“ Ohne das Kreuz und ohne Jesus Christus, der die eine Wahrheit ist, kommt es dann zu der verharmlosenden These „alle glauben an den gleichen Gott“ und dem interreligiösen Bauprojekt House of One  in Berlin für 43,5 Millionen Euro.

 

Die Badische Landeskirche hat zu dem Thema ein Gesprächspapier zur Wegbestimmung zwischen Christen und Muslime herausgegeben, das zu viel Besorgnis Anlass gibt und zu heftigem Widerspruch geführt hat. So hat in der aktuellen Ausgabe des Deutschen Pfarrerblattes (12/2018) Prof. Dr. Henning Wrogemann den Artikel veröffentlicht „Ist Gott in Christentum und Islam derselbe?“ Es dürfte die fundierteste Ausarbeitung zu diesem Thema sein und einer der wichtigsten theologischen Artikel der letzten Jahre.


... weitere aktuelle Informationen stehen unter AKTUELLES