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"Nur nicht vom Kind reden" - Der Marsch für das Leben und die Strategien

Prof. Dr. Manfred Spieker

In Zeitungen, Rundfunk- und TV-Sendern findet der jährliche Marsch für das Leben in Berlin zwar nach wie vor nicht die Aufmerksamkeit, die seiner Bedeutung angemessen wäre. Seine Gegner registrieren jedoch mit großer Aufmerksamkeit und wachsender Sorge sein unverdrossenes Auftreten, seine wachsende Teilnehmerzahl, seine internationale Vernetzung sowie die Argumente der ihn tragenden Lebensrechtsbewegung. Diese Gegner, überwiegend Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums Berlin (apabiz e.V.), haben in mehreren Büchern in den vergangenen Jahren ihre Sorgen dokumentiert und strategische Überlegungen präsentiert, „um den bedauerlicherweise gut vernetzten Abtreibungsgegner_innen und Konservativen etwas entgegensetzen zu können“ ...

 

Den vollständigen Artikel finden Sie unter https://www.gemeindenetzwerk.de/?p=16539#more-16539

Ihre Stimme für die ungeborenen Kinder, gehen Sie zum "Marsch für das Leben",

Infos unter https://www.bundesverband-lebensrecht.de/marsch-fuer-das-leben/


Neue Ausgabe des "Aufbruch" erschienen

Viele interessante Themen im Juli-Heft, Schwerpunkt "Migration".

Alle Mitglieder des GHB und des NbC-Pfalz bekommen das Heft kostenfrei zugeschickt.


Predigt zu Matthäus 6, 6-13

In der Gebetsschule Jesu

Pastor Dr. Joachim Cochlovius predigte im Netzwerk-Gottesdienst am 30. Juni zu diesem Abschnitt aus der Bergpredigt zu. Da die Verlesung der Bibelstelle nicht auf der Tonaufnahme ist, empfehlen wir den Absatz zuvor zu lesen.


Kommentar

Abtreibungsgesetz von Alabama: Diese Regelung ist konsequent

Im US-Bundesstaat Alabama sind Abtreibungen künftig auch bei Fällen von Vergewaltigung und Inzest verboten. Die Frauen bleiben straffrei, Ärzten droht bis zu 99 Jahre Gefängnis. Dazu eine Einordnung von der Vorsitzenden des Bundesverbandes Lebensrecht, Alexandra Maria Linder (Weuspert/Sauerland).

Das Abtreibungsgesetz, das am Dienstag mit 25 zu 6 Stimmen im Senat des US-Bundesstaates Alabama verabschiedet wurde, ist ein Novum in der weltweiten Abtreibungsgesetzgebung. Der Text verweist in der Begründung zunächst unter anderem auf die Verfassung von Alabama (1901) und auf den Satz der amerikanischen Verfassung, dass der Mensch „gleichwertig erschaffen“ sei. Das müsse konsequenterweise für jeden Menschen von der Zeugung an gelten. Vergleichszahlen werden angeführt: Sechs Millionen ermordete Juden unter den Nazis, 2,5 Millionen Chinesen 1958, bis zu drei Millionen ermordete Kambodschaner unter den Roten Khmer. 50 Millionen Kinder seien seit 1973 – in dem Jahr hatte die Texanerin Norma McCorvey (1947–2017) unter dem Decknamen „Jane Roe“ vor dem Obersten Gerichtshof die Legalisierung von Abtreibungen erstritten – in den USA durch Abtreibung gestorben; mehr als dreimal so viele wie bei den genannten und weiteren Verbrechen gegen die Menschlichkeit zusammen. Die Abtreibungsbefürworter ignorierten die Rechte der ungeborenen Kinder, während die Wissenschaft das Menschsein dieser Kinder belege.

 

Die Frauen werden nicht bestraft

Aufgrund dessen ist Abtreibung nunmehr laut Gesetz verboten, außer bei ektoper Schwangerschaft (z. B. Eileiterschwangerschaft), bei Lebens- oder schwerster physischer Gesundheitsgefahr für die Mutter, bei schweren psychischen Problemen der Mutter, die zu ihrem oder zum Tod des Kindes führen könnten, und bei „letalen Anomalien“ des Kindes, wenn es also nicht lebensfähig ist. In allen anderen Fällen gilt Abtreibung als „felony“, als schweres Verbrechen, und wird entsprechend bestraft. Explizit steht im Gesetz, dass die Frau nicht bestraft wird, sondern derjenige, der die Abtreibung durchführt, egal mit welchen Mitteln. Entscheidend ist die Absicht, mit diesen Mitteln eine Abtreibung herbeizuführen. Da die meisten Frauen in einer Notlage sind, ist diese Regelung konsequent, und es geht bei dieser Bestrafungsregelung natürlich auch um den Aspekt der Gewinnabsicht von Abtreibungseinrichtungen.

 

Alle Kinder sind gleichwertig

Bisher galt, wenn Abtreibung verboten war, als gängige Ausnahme neben den hier berücksichtigten Situationen auch die Vergewaltigung. Dieser Punkt wird in dem Alabama-Gesetz nicht erwähnt. Für das Lebensrecht der Kinder ist das zunächst einmal konsequent, denn auch diese Kinder sind gleichwertig und dürfen nicht nach anderen Maßstäben ihr Leben behalten oder verlieren als alle anderen Kinder.

 

Trauma einer Vergewaltigung kann nicht durch eine Abtreibung verarbeitet werden

Für die Mütter in dieser Situation ist eine Schwangerschaft eine weitere schwere Belastung. Das Trauma einer Vergewaltigung kann durch eine Abtreibung jedoch nicht rückgängig gemacht oder verarbeitet werden. Möglicherweise kommt sogar ein weiteres Trauma für die Frau hinzu. Die Mutter und das Kind sind unschuldig, müssen aber die Folgen des Verbrechens tragen. In den USA hat man in den letzten Jahren verstärkt die Adoption ins Spiel gebracht. Die Frauen, die diese Option nicht selten wählen, so sagen sie es selbst, möchten dem Akt der Gewalt einen Akt der Liebe und des Lebens entgegensetzen. Manche ziehen ihre Kinder selbst groß, auch wenn sie sich zunächst für eine Adoption entschieden hatten.

 

Das Übel an der Wurzel packen

Tatsache ist weiterhin, dass durch die Abtreibungserlaubnis nach Vergewaltigung und bei Inzest gerade auch für junge Mädchen (wie seit kurzem in Chile) gerne der systematische Missbrauch dieser Kinder vertuscht wird. Das Übel an der Wurzel zu packen hieße also nicht, den Mädchen erst den Missbrauch und dann die Abtreibung zuzumuten, sondern Missbrauch, Vergewaltigung und die dem zugrundeliegende Verachtung von Frauen konsequent zu bekämpfen. Insofern wäre das Alabama-Gesetz ein Fortschritt, wenn entsprechende Maßnahmen vorgesehen wären. Und noch etwas gilt es zu bedenken: Wo Abtreibung legal ist, sinkt die Hilfsbereitschaft der Umgebung, der Gesellschaft und des Staates für Frauen im Schwangerschaftskonflikt. Wo sie nicht legal ist, sind Staat, Gesellschaft und Umgebung verpflichtet, den Frauen zu helfen. Auch das wäre im Sinne der Menschenwürde für Frauen und Kinder ein Fortschritt.


Aktuelle Meldung aus idea-spektrum


"Drittes Geschlecht" ist kein Normalfall

Intersexuelle Menschen haben sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsmerkmale. Wenn diese medizinische Störung in der öffentlichen Debatte und in den Medien als ein Ausdruck natürlicher sexueller Vielfalt hingestellt wird, widerspricht das wissenschaftlichen Fakten.                                    Ein Essay von Michael Kämpfer

Quellenhinweis: „Christliches Medienmagazin pro | www.pro-medienmagazin.de | Michael Kämpfer“

LINK zu dem ausführlichen Aufsatz des Autors: https://www.wort-und-wissen.de/artikel/sp/b-19-2_geschlechter.pdf

 


Lebst Du wirklich? - Gemeindehilfsbund TV

Sieben evangelistische Vorträge von Pastor Olaf Latzel

In jeweils 20 Minuten sieben wichtige Fragen klären ...


... weitere aktuelle Informationen stehen unter AKTUELLES