Wie geht es weiter in Sachsen?

Kirchenleitung nimmt Rücktritt von Landesbischof Rentzing an

Fast 20.000 Unterschrift auf der Plattform CitizenGo haben nicht bewirken können, dass der Landesbischof im Amt bleiben kann. Diese Zustimmung ist aber ein starkes Zeichen.

Nähere Infos unter www.idea.de


Leserbrief zu Artikel im Evangelischen Kirchenboten 42/2019

Leserbrief zu "Sächsische Kirche bestätigt rechte Texte von Rentzing"

Leider beteiligt sich der Kirchenbote mit der reißerischen Überschrift an der Demontage eines Landesbischofs. Eine würdige Aufmachung wäre möglich gewesen, wenn man den Fokus auf die im Bericht geschilderte Distanzierung Rentzings von seinen damaligen Aussagen, welche die sächsische Kirchenleitung für glaubwürdig hält, betont hätte. Die „verstörenden“ Aussagen von Rentzing liegen 30 Jahre zurück. Wo kämen wir als Kirche hin, wenn jeder auf seine Aussagen in der Studentenzeit, wo der freie Diskurs und die Meinungsbildung eingeübt werden soll, behaftet wird? Insbesondere wenn die klare Hinwendung eines Menschen zu Christus und das Wachstum im Glauben erst danach erfolgen. Als erstes müssten wir Paulus als Apostel absetzen.

In 1. Timotheus 3 steht als Anforderung an einen Bischof: „Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, maßvoll, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit.“

Wir können nicht erkennen, an welchem Punkt dem Landesbischof Carsten Rentzing Fehlverhalten vorzuwerfen wäre, das seinen Rücktritt erforderlich machen würde. Der wahre Grund für die Eskalation ist „die anhaltende Kritik an seiner Person … Der Theologe lehnt unter anderem die Segnung homosexueller Paare ab.“ Wo sind wir als Kirche hingekommen? Die Position des Landesbischofs ist nicht „sehr konservativ“, sondern sie steht treu und wahrhaftig zur Heiligen Schrift und zum Bekenntnis.

Aber dies ist der links-grünen Gesinnung vieler Kirchenleute in Dorn im Auge. Deshalb hat man von Anfang an gegen den Landesbischof agitiert und jetzt über den Weg der Öffentlichkeit einen geistlichen Leiter demontiert, eine alles andere als christliche und geschwisterliche Umgangsweise. Dabei ist es doch bekannt, dass nicht wenige von denen, die heute in Amt und Würden sind, in ihrer Studentenzeit linken Ideologien angehangen sind, bis hin zum marxistischen Spartakusbund, ohne später jemals von einem Damaskuserlebnis berichtet zu haben. Jesus sagt: „Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?“ Haben all die Agitatoren und Verleumder sich selbst vorher geprüft? Insbesondere für alle Geistlichen gelten alle Anforderungen aus 1. Timotheus 3; sind sie selbst ohne Fehl und Tadel?

Kirche als „Gemeinschaft der Heiligen“ muss sich lossagen von solchen politischen Intrigen und Machenschaften. Wer in dieser Art und Weise ein Kind Gottes angreift, wird sich einmal vor dem lebendigen HERRN verantworten müssen. Wir gehen davon aus, dass die Verheißung Gottes an Abraham auch innerhalb der christlichen Gemeinde anzuwenden ist: „Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen.“

 

Wir beten für Bruder Rentzing, seine Kirche und seine Familie.

 

Netzwerk bekennender Christen - Pfalz

Karl Wuttke (Kaiserslautern), Friedrich Dittmer (Rockenhausen), Ulrich Hauck (Barbelroth),

         Prof. Dr. Helmut Meder (Weingarten), Traugott Oerther (Ilbesheim), Rainer Wagner (Frankeneck)


Nach der skandalösen Schmutzkampagne in Sachsen

Petition: Landesbischof Dr. Carsten Rentzing soll im Amt bleiben!

Es ist eindeutig, dass sich Landesbischof Dr. Rentzing aktuell nichts, das einen Rücktritt rechtfertigen würde, hat zuschulden kommen lassen!

Deshalb ist es nötig, ihn gegen den ausgeübten Druck und die gegen ihn gestartete Schmutzkampagne in Schutz zu nehmen, und für seinen Verbleib im Amt einzutreten, damit die Intriganten nicht die Oberhand behalten.

Da der gesamte Vorgang auch eine politische Dimension hat, sind nicht nur die direkt betroffenen evangelischen Christen, sondern alle aufrechten Demokraten gefordert, mit der beistehenden Petition an die zuständigen Gremien der sächsischen Landeskirche ein deutliches Zeichen der Solidarität mit Landesbischof Dr. Rentzing zu senden!


Chefredakteur Hartmut Metzger in der Kritik

Antisemitismus im pfälzischen "Evangelischen Kirchenboten"

Der Antisemitismusbeauftragte der deutschen Bundesregierung fordert Konsequenzen, wohlfeile Apelle sind alles, wozu die Landeskirche sich durchringen kann ...

 

Den ganzen Bericht von Stefan Frank finden Sie hier.


Ulrich Kronenberg

4441 - Zustand der Landeskirche

Pfarrer Ulrich Kronenberg (Speyer) hat sich in einem Artikel im Pfälzischen Pfarrerblatt mit den hohen Austrittzahlen aus unserer Kirche beschäftigt. "Nun haben wir es schwarz auf weiß im Amtsblatt unserer Landeskirche stehen: 4441 Glieder unserer Kirche sind im Laufe des Jahres 2017 ausgetreten. ... Meiner Einschätzung nach haben wir die Schärfe der christlichen Botschaft, die Kraft des eifernden Gottes, theologisch weithin derart weichgespült, dass viele Menschen von dieser Landeskirche nur eines erwarten bzw. erhoffen: dass ihr irgendwann der finanzielle Sprit ausgeht und man von derartigen religiös garnierten Trivialitäten verschont wird."

Diesen ganzen herausfordernden Artikel ist hier zu lesen:


Zur Kampagne gegen Landesbischof Dr. Carsten Rentzing

Die Kirche als rotgrüne Sekte oder als Kirche Gottes?

Ein Beitrag des Historikers Dr. Klaus-Rüdiger Mai ist HIER zu lesen.


Resolution zum Bekenntnisstand der Landeskirche und Änderung des § 2 der Kirchenverfassung

Gegenwärtig nehmen die Bezirkssynoden Stellung zu einem Antrag auf Änderung des § 2 der Kirchenverfassung (Bekenntnisartikel), über den die Landessynode im Frühjahr 2019 abstimmen wird. Diese Änderung hätte gravierende Folgen, deshalb hat der NbC-Vertrauensrat eine Resolution dazu verfasst. Diese Resolution werden wir auf der Profilkonferenz näher erläutern und um Unterstützung unserer Mitglieder bitten.


Es brennt im Schwabenland!

Unter dieser Überschrift informiert das „Netzwerk Bibel und Bekenntnis“ über einen Radiobericht des DLF (Deutschlandfunk), der über Auseinandersetzungen in der Evangelischen Kirchengemeinde Hegnach (bei Waiblingen/ Baden-Württemberg) berichtet hatte.

 

Was treibt einen öffentlich-rechtlichen Radiosender an, Ulrich Parzany und andere protestantische Christen, die treu im Glauben an der biblisch-reformatorischen Schriftauslegung festhalten, als „ultra-evangelikal“ abzustempeln? Wie journalistisch unsauber und diskreditierend dabei vorgegangen wurde, zeigt sich daran, dass der Begriff „evangelikal“ nicht definiert, sondern einfach dem Begriff „liberal“ gegenübergestellt wird. Und durch die Hinzufügung von „ultra“ geschieht die Einordnung in die unterste Schublade. Die Assoziation an gewaltbereite und zündelnde „Ultras“ aus den Sportstadien wird dabei gerne in Kauf genommen. Dafür spricht auch, wie aus sehr zuverlässiger Quelle zu erfahren war, dass die ursprüngliche und inzwischen veränderte Überschrift über dem DLF-Bericht lautete: „Rechtsgläubig? Eine schwäbische Kirchengemeinde vor der Zerreißprobe“. Das ist die häufige Masche, um einer inhaltlichen Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen, man stellt andere Meinungen einfach in die vermeintliche Nazi-Ecke.

 

So findet man auch nicht Substantielles, was Pfarrer Bernhard Elser vorgeworfen wird. Man stützt sich unter anderem auf einen von ihm geschriebenen Sprechgesang „Luther-Slam“ zum Reformationstag. Bei den daraus aufgestellten Vorwürfen gegen Pfarrer Elser, wie zum Beispiel „die Schrift legt sich selbst aus“, merkt der DLF nicht einmal, dass dies gar nicht die Privatmeinungen des Pfarrers sind, sondern lutherische Lehre und reformatorische Theologie.

 

Betet für Pfarrer Bernhard Elser, für den Kirchengemeinderat und für die Gemeinde!

 

Betet, für Kraft und Weisheit durch den Heiligen Geist, dass das Wort Gottes in Klarheit und Wahrheit verkündet wird, dass Menschen durch das Evangelium gerettet werden und die Gemeinschaft der Heiligen gestärkt wird und zueinandersteht.

 


Leserbrief ideaSpektrum

Ist das Projekt „Netzteufel“ dem Teufel auf den Leim gegangen?

In der Ausgabe Nr. 21 vom 24. Mai 2018 berichtete ideaSpektrum über ein von der EKD unterstütztes
Projekt der Evangelischen Akademie in Berlin mit dem Namen „Netzteufel“. Die
Internetseite „Netzteufel“ will nach eigenen Angaben gegen sog. „Hate Speech“ (Hassreden)
im Namen des christlichen Glaubens vorgehen. Pfarrer Ulrich Hauck (Barbelroth), Mitglied im
Vertrauensrat des Netzwerkes bekennender Christen - Pfalz (NbC-Pfalz) und des Bruderrates
des Gemeindehilfsbundes, schrieb daraufhin einen Leserbrief an IdeaSpektrum, den wir hier
in der ungekürzten Fassung veröffentlichen.


Die Evangelische Akademie Berlin bekämpft mit finanzieller Unterstützung der EKD ihrer
Meinung nach „menschen- und demokratiefeindliche Positionen“, wie z.B. „Der Islam bedroht
uns“, „Homosexualität bedroht Gottes Ordnung“ und „Der Genderwahnsinn ist reine
Ideologie“.
Aber ist der Islam nicht tatsächlich eine Bedrohung für viele Christen und andere Glaubensrichtungen
im In- und Ausland? Ist der Islam nicht tatsächlich eine Bedrohung für jede freiheitliche,
demokratische Grundordnung? Warum hat die „Organisation für islamische Zusammenarbeit“,
der 56 Staaten angehören, bis heute nicht die UN-Menschenrechtscharta
unterschrieben? Warum kennt der Islam keine Trennung von Staat und Religion, sondern
zielt langfristig auf die Einführung der Scharia und die Islamisierung von Staaten?
Was ist falsch an der Aussage „Homosexualität widerspricht der biblischen Schöpfungsordnung
Gottes“? Und wenn selbst der renommierte Evolutionsbiologe Prof. Dr. Ulrich Kutschera
die „Gender Studies“ als „unwissenschaftlichen Unsinn“ bezeichnet und in seinem Buch
„Gender-Paradoxon“ die Schlussfolgerung zieht: „Eine Humanwissenschaft ohne biologische
Grundlage ist unsinnig“ (Quelle Wikipedia), weshalb soll man dann dies nicht als „Ideologie“
bezeichnen dürfen?
Ist das Projekt „Netz-Teufel“ der Evangelischen Akademie vielleicht selbst dem Teufel auf
den Leim gegangen? Werden in deren Aussagen nicht gerade menschen- und demokratiefeindliche
Positionen geschützt und Gottes Wort in diabolischer Weise in sein Gegenteil verkehrt?
Werden hier nicht Christen, die am Wort Gottes festhalten, diskriminiert, ausgegrenzt
und im Internet an den Pranger stellt? Ist es wieder en vogue, andere Meinungen und Positionen
so zu bekämpfen? Das würde mich an dunkelste Zeiten deutscher Geschichte in zwei
Diktaturen erinnern.
Wie zur Zeit der Reformation oder der Barmer Theologischen Erklärung ist es dringend notwendig,
wieder das Wort Gottes als alleinigen Maßstab zu gewinnen und zu bekennen. Am
Sonntag, den 3. Juni, sagt das Predigtwort aus Jeremia 23 über die falschen Propheten: „So
spricht der HERR Zebaoth: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie
betrügen euch, sie verkünden euch Gesichte aus ihrem Herzen und nicht aus dem Mund des
HERRN. … Siehe, es wird ein Wetter des HERRN kommen voll Grimm und ein schreckliches
Ungewitter auf den Kopf der Gottlosen niedergehen.“