Spahn lässt seelische Folgen der Abtreibung untersuchen

Berlin (idea) – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erhält für eine Studie zu den seelischen Folgen von Abtreibungen fünf Millionen Euro extra aus dem Bundeshaushalt. Darauf habe sich die Regierung geeinigt, berichtet „Bild am Sonntag“. Laut der Kabinettsvorlage gebe es für die Jahre 2020 bis 2023 jeweils 1,25 Millionen Euro. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hatte am 3. Februar in der Sendung „Anne Will“ gesagt: „Ich halte von dieser Studie nichts.“ Es sei oft genug festgestellt worden, dass psychische Probleme nicht von Abtreibungen allein, sondern von der Stigmatisierung der Frau kämen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Post übte gegenüber der Zeitung scharfe Kritik an dem Vorhaben: „Ein Skandal, für solchen Unsinn Millionen auszugeben.“ Nach Angaben von Experten leiden viele Frauen nach einer Abtreibung unter psychosomatischen Störungen. Die Symptome reichten von Antriebs-, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, starken Stimmungsschwankungen, einem verminderten Selbstwertgefühl, Panikattacken bis hin zu Selbstmordgedanken, sagte die Ärztin und Psychotherapeutin Angelika Pokropp-Hippen (Münster), 2018 gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Bei manchen Betroffenen träten die Symptome erst Jahre später auf, wenn sie wieder schwanger werden. Frauen würden teilweise jahrelang erfolglos psychotherapeutisch behandelt, weil in der Therapie gar nicht über die Abtreibung als Ursache der Erkrankung gesprochen werde. Viele Ärzte kennten die Folgeerkrankung „Post Abortion Syndrome“ nicht oder nähmen es nicht ernst.


NEIN zum lebensfeindlichen 219a-Kompromiss – JA zum Leben

Noch im Dezember 2018 hatte die deutsche Bundesregierung vollmundig verkündet, das Werbeverbot für Abtreibung (§ 219a Strafgesetzbuch) bliebe bestehen. Der „Kompromissvorschlag“ zur Neuregelung von § 219a Strafgesetzbuch sieht nun jedoch vor, dass Abtreibungsärzte sehr wohl auf ihr blutiges Geschäft aufmerksam machen dürfen. Als wäre das noch nicht genug, soll auch noch die frühabtreibende „Antibabypille“ bis zum 22. Lebensjahr kostenlos – sprich auf Kosten der Krankenkassen-Beitragszahler – verteilt werden. ...

Der jetzt verkündete Entwurf zur Neuregelung von § 219a Strafgesetzbuch ist Ausdruck einer tiefen Missachtung des menschlichen Lebens und einer Kultur des Todes. ... Protestieren wir deshalb mit anbei stehender Petition an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) entschieden gegen dieses lebensfeindliche Vorhaben und setzen wir damit ein starkes Zeichen für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder!

Bitte verleihen auch Sie diesen Kindern Ihre Stimme, indem Sie die Petition unterzeichnen.

Herzlichen Dank im Namen der Ungeborenen!

Zum Unterzeichnen den nachstehenden Button anklicken und Name eintragen.


Wendepunkt § 219a: Fürs Leben, nicht fürs Töten werben!



Lebensrechtler starten Internetseite gegen Werbung für Abtreibung

Die Bündnis90/Die Grünen nahestehende Heinrich-Böll-Stiftung hat drei Abtreibungsärztinnen, die Allgemeinmedizinerin Kristina Hänel und die Gynäkologinnen Natascha Nicklaus und Nora Szász, als Preisträgerinnen ausgezeichnet. Und das, obwohl sie angeklagt bzw. bereits verurteilt sind, mit unerlaubter Werbung für Abtreibung gegen den § 219a StGB zu verstoßen. Maßgebend für die Preisverleihung sei auch ihr Zivilcourage gegen selbst ernannte Lebensschützer.

 

Die Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Alexandra Maria Linder, erklärte gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea: „Illegal beworbene, bezahlte Tötungshandlungen sind unter keinen Umständen irgendeines Preises würdig.“

Es muss in einem demokratischen Rechtsstaat doch aufschrecken, wenn Straftäter Auszeichnungen und Geldpreise für ihr widerrechtliches Tun verliehen bekommen. Aber alles scheint möglich, solange es politisch korrekt ist und dem Mainstream entspricht.

Wenn hingegen Menschen sich ehrenamtlich dafür einsetzen, dass auch ungeborene Kinder ein Lebensrecht haben und ihnen und ihren Eltern geholfen wird, dann werden sie als "selbst ernannte Lebensschützer" verunglimpft. Sie sind aber die tatsächlichen Lebensschützer, weil sie gemäß des Gebotes Gottes und des Urteiles des Bundesverfassungsgerichtes handeln.

Ende des Jahres 2019 werden nach offizieller Statistik wieder allein in Deutschland über 100.000 Kinder im Mutterleib getötet worden sein. Hinzu kommt noch einmal ungefähr die gleiche Zahl an ungemeldeten Abtreibungen.

Mit den neuen Bluttests, die die Krankenkassen für Schwangere künftig bezahlen sollen, wird die Zahl weiter steigen. Hartmut Steeb (Deutsche Evangelische Allianz) spricht von einer "Rasterfahndung", um mögliche Behinderungen aufzuspüren.

Weitere Informationen und Hilfen unter www.bundesverband-lebensrecht.de
und www.keine-werbung-fuer-abtreibung.de

 


"Die Retterin", Artikel über Kristina Hänel

Thema Abtreibung: Offener Brief von Pfarrer Burkhard Hotz zu:

chrismon 08.2018, S. 44ff


Der Ton gegen Lebensrechtsgruppen wir zunehmend rauher

Zwei Petitionen unterstützen ...

In der Zeitschrift „chrismon“, von der EKD jährlich mit Millionenbeträgen finanziert, wird die gerichtlich verurteilte Abtreibungsärztin Kristina Hänel als „Retterin“ bezeichnet und ihr eine große Plattform gegeben.

 

In der politischen Auseinandersetzung um die Abschaffung des § 219a wird der Ton gegen Personen und Gruppen, die sich für den Schutz und das Leben ungeborener Kinder einsetzen, zunehmend rauher. Bei vielen regionalen Demonstrationen für das Lebensrecht und vor allem beim jährlichen „Marsch für das Leben“ in Berlin müssen die Teilnehmer Störungen, Blockaden, Verhetzungen und Verleumdungen erdulden. Schlimmeres wird nur durch ein großes Polizeiaufgebot verhindert.

 

Mit Ihrer Zustimmung können Sie zwei Petitionen unterstützen.

Chrismon-Hetze gegen Lebensschützer stoppen!

Stoppen Sie den Terror und die Hetze gegen die Lebensrechtler!

Vielen Dank!